Home / |
Obwohl die Forschungsarbeit für das Duo Egri & Pertis beinahe eine Leidenschaft geworden ist, kam die Initiative dazu von außen. Nach ihrem ersten Wettbewerbserfolg hatten die Künstler ein Gespräch mit einem Jury-Mitglied darüber, wie viele Komponisten und deren Werke noch darauf warten, entdeckt zu werden. Dieses Gespräch lenkte die Aufmerksamkeit von Monika Egri und Attila Pertis auf dieses Gebiet (dem sie bis heute treu blieben). |
![]() |
|
Schon am Anfang ihrer Forschungstätigkeit haben sie festgestellt, dass nicht einmal die Duett- bzw. Duowerke der wohlbekannten Komponisten entdeckt sind, ganz zu schweigen von den weniger berühmten Schaffenden ( Ignaz Moscheles, Emanuel Chabrier, John Field, usw.) Nach dieser Erkenntnis begannen sie, systematisch zu arbeiten, unterstützt durch Musikwissenschaftler sowie durch führende Mitarbeiter internationaler Bibliotheken. |
|
| Die im Lauf der Jahre zusammengekommene Sammlung (mittlerweile kann man von einem etwa 5000 Seiten umfassenden musikalischen Stoff reden) baut das Duo ununterbrochen in sein Repertoire ein und präsentiert sie in Form von CD-Aufnahmen sowie Konzerten. |
![]() |
|
| So konnte das Publikum zum Beispiel die Werke von Henri Herz, Carl Reinecke, Joseph Joachim, und Josef Dichler kennen lernen. Als besonders interessant muss man unter anderem die Aufführung des Grossen Konzertstückes von Franz Liszt betrachten, das das Duo nach dem Autograph rekonstruierte, sowie die Präsentation des Grand Duos von Mendelssohn und das Konzertstück in F-Dur von Robert Schumann. |
|
|
|
![]() |
|
| Auch die Aufführungen von Werken von Onslow, Pleyel, Thalberg, Dohnányi und Rimski-Korsakow erregten grosses Aufsehen. Das Duo nahm viele Ersteinspielungen (Werke von Saint-Saëns, Mendelssohn, Pleyel, Thalberg, Liszt und anderer) bei der Firma Hungaroton auf. |
© 2004 Egri & Pertis |